NU.ER.T. - Drehschieberpumpen

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Anleitungen für den korrekten einsatz der Pumpe

  1. Die Pumpe darf NIEMALS trocken (d.h. ohne Flüssigkeit) laufen.
  2. Am Pumpeneingang IMMER einen Feinfilter von mindestens 100 Mikron einsetzen.
  3. Am Eingang immer ein Antikalkmittel verwenden, um die Bildung von Kalkablagerungen im Inneren der Pumpe zu verhindern.
  4. Während der Montage der Anschlüsse an der Pumpe besonders darauf achten, dass keine Reste der eingesetzten Dichtungsmasse (Klebstoff, Teflon oder Sonstiges) in die Pumpe gelangen, da dies zum Bruch der Teile aus Grafit und dem daraus resultierenden Blockieren der Pumpe führen würde.
  5. Stellen Sie sicher, dass eine perfekte gerade Ausrichtung zwischen Pumpenachse und Motorachse vorliegt. Zu diesem Zweck muss kontrolliert werden, ob die verbindenden Oberflächen zwischen Pumpe und Motor keine Druckstellen oder Verformungen aufweisen. Die Befestigungsschelle muss behutsam und nicht zu fest geschlossen werden, da andernfalls eine Verlagerung zwischen Pumpe und Motor entstehen könnten.
  6. Vergewissern Sie sich, dass die eingesetzte Flüssigkeit keine aggressive chemische Reaktion bei Messing (OT-58 oder CZ-129), Edelstahl AISI 303 oder den Dichtungen aus NBR hervorruft; transportieren Sie keine scheuernden Materialien und überschreiten Sie niemals die Temperatur von 50° C (bei höheren Temperaturen müssen Dichtungen aus Viton eingesetzt werden).
  7. Bei einem längeren Stillstand der Pumpe können Kalk- oder Mineralablagerungen zu einer Blockierung führen. Vor der Inbetriebnahme wird daher empfohlen, die Pumpe vom Motor zu lösen, diese mit klarem Wasser und Essig (bzw. einem anderen nicht pulverförmigen Antikalkmittel) zu befüllen und händisch einige Pumpendrehungen durchzuführen, bis kein Hindernis mehr spürbar ist.
  8. Vermeiden Sie den Einbau des Motors und der Pumpe im Inneren von Maschinen ohne geeignetes Gebläse oder ausreichende Luftzufuhr. In jedem Fall darf die Temperatur der Pumpe 50° C nicht überschreiten.
  9. Niedrige Temperaturen können zu Maßverringerungen bei den Materialien und einem nachfolgenden Stehenbleiben der Pumpe führen. Ein Betrieb bei einer Temperatur von unter 8° C sollte daher vermieden werden. Wenn die Pumpe in kalten Räumen eingesetzt wird, muss vor der Inbetriebnahme der freie Lauf überprüft werden.
  10. Vor dem Einbau ist unbedingt zu verhindern, dass scheuernde Substanzen oder feste Stoffe selbst von geringster Größe in die Pumpe eindringen können.
  11. Wenn die Pumpe zur Montage der Anschlüsse mit einer Spanneinrichtung festgehalten wird, so darf diese nur laut nachfolgendem Schema angebracht werden: